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Die Staatskanzlei des Landes Brandenburg sucht in der Außenstelle Cottbus beim Lausitz Beauftragten des Ministerpräsidenten zum schnellstmöglichen Zeitpunkt unbefristet

eine/n juristische*r Referentin/Referenten (w/m/d)
(Entgeltgruppe E 13 TV-L, Bes.Gr. A 14 BbgBesO).

Mit dem Ausstieg aus der Braunkohleverstromung erfährt die südliche Hauptstadtregion des Landes Brandenburg - die Lausitz - einen großen Transformationsprozess. Mit europäischen und nationalen Strukturhilfen soll die Region zu eine der chancenreichsten und dynamischsten Modellregionen Europas entwickelt werden. Das Team des Lausitz-Beauftragten des Ministerpräsidenten monitort, koordiniert und steuert diesen Transformationsprozess der Lausitz. Mit der Region, den Landes- und Bundesressorts und der europäischen Plattform für Coal Regions in Transition erfolgt eine intensive Zusammenarbeit. Neue Ansätze der Partizipation von Zivilgesellschaft im Prozess der Strukturentwicklung sollen einen breiten gesellschaftlichen Konsens erzielen. Für den „neuen Weg“ sind verschiedene wissenschaftlichen Einrichtungen eingebunden.

Als Jurist/in im Bereich des Lausitzbeauftragten sind Sie mitten in der Strukturentwicklung im brandenburgischen Lausitzer Braunkohlerevier. Sie entwickeln Richtlinien, entwerfen Verträge, schreiben juristische Gutachten und tragen dazu bei, den Strukturwandel zum Erfolg zu bringen. Ihre Arbeit sichert den hohen Anspruch an den Transformationsprozess und verhilft so eines der bedeutendsten Klimaschutzprojekte zum Erfolg.


Aufgaben
  • Grundsatzfragen rechtlicher Art zur Strukturentwicklung in der Lausitz
  • Angelegenheiten der Geschäftsbesorgung einschließlich Vertragsgestaltung
  • rechtliche Begleitung des Beihilferechts für Projekte/Vorhaben der Strukturentwicklung
  • rechtliche Beratung bei Ausschreibungsverfahren
  • Umsetzung datenschutzrechtlicher Bestimmungen für den Aufgabenbereich
  • themenbezogene rechtliche Abstimmung mit den Ressorts der Landesregierung, dem Freistaat Sachsen und den Bundesressorts
  • Prozessvertretung

Profil

Sie verfügen über:

  • das 1. und 2. juristische Staatsexamen

Besonders vorteilhaft sind zudem:

  • Berufs- bzw. Praxiserfahrungen in der Vertragsgestaltung
  • praktische Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung, vorzugsweise in einer obersten Landes- oder Bundesbehörde
  • Kenntnisse von Aufbau, Struktur und Funktionsweisen der staatlichen Ebenen und des Landes Brandenburg und des Verwaltungshandelns
  • Fähigkeit zu analytischem und konzeptionellem sowie strukturiertem Arbeiten
  • hervorragende mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit und Erfahrungen in der adressatengerechten Aufbereitung komplexer Sachverhalte

Darüber hinaus wünschen wir uns, dass Sie

  • gerne selbstständig, effizient, ziel- und serviceorientiert arbeiten,
  • sich verantwortungsvoll in ein tatkräftiges Team einbringen möchten,
  • Ihre klare Position mit Verhandlungsgeschick überzeugend vertreten und durchsetzen können,
  • kommunikativ, entscheidungs- und einsatzfreudig, konfliktfähig und flexibel sind.

Wir bieten
  • flexible Arbeitszeiten und Tele- Wohnraumarbeit
  • eine moderne, ergonomische Arbeitsplatzausstattung und weitere Angebote des Gesundheitsmanagements
  • vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Entwicklung
  • ein mit 15 EURO monatlich bezuschusstes VBB-Firmenticket
  • für Tarifbeschäftigte eine Betriebsrente (VBL)

Die Stelle ist auch für Berufsanfänger/innen geeignet.

Besoldung/Entgelt

Die Vergütung erfolgt bei Tarifbeschäftigten nach Entgeltgruppe E 13 TV-L. Die Stufenzuordnung richtet sich nach Ihrer Berufserfahrung und Ihrem bisherigen Werdegang.

Eine spätere Verbeamtung ist bei Vorliegen beamtenrechtlicher, persönlicher und stellen­wirt­schaft­licher Voraussetzungen nach Ablauf der Probezeit möglich.

Sollten Sie bereits Beamtin / Beamter sein, so käme eine Abordnung mit dem Ziel der Versetzung in Betracht. Die Übernahme erfolgt bis zur Besoldungsgruppe A 14 BbgBesO.

Allgemeine Hinweise:

Die Staatskanzlei gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Bewerbungen von Frauen auf diese Stelle werden ausdrücklich begrüßt und bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen schwerbehinderter Menschen im Sinne des § 2 SGB IX werden ausdrücklich begrüßt und bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt. Zur Wahrung Ihrer Interessen sind diese Angaben bereits im Bewerbungsbogen zu machen und eine Ablichtung des entsprechenden Nachweises beizufügen.

Die Staatskanzlei ist Inhaberin des Zertifikats audit berufundfamilie® für eine familienfreundliche Personalpolitik und unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Arbeitszeiten. Bei einem evtl. Teilzeitwunsch wird geprüft, ob ihm im Rahmen der dienstlichen Belange entsprochen werden kann.